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Bei einem Tracerversuch reicht eine visuelle Beobachtung nicht immer aus, um die Wiederauffindung eines Tracers zu erkennen oder die Entwicklung seines Signals im Wasser zu verfolgen. Ein Fluorimeter misst die Intensität des Fluoreszenzsignals und kann Konzentrationen nachweisen, die mit bloßem Auge nur schwer erkennbar sind. Ob direkt im Gelände oder als Teil eines Überwachungsprotokolls: Das Gerät hilft dabei, hydraulische Verbindungen zu bestätigen, Laufzeiten zu bestimmen, mehrere Beobachtungspunkte zu vergleichen oder eine Tracerdurchgangskurve auszuwerten. Fluotechnik bietet Fluorimeter für Ingenieurbüros, Hydrogeologen, Labore, öffentliche Einrichtungen und Forschungsteams, die Grundwasserleiter, Flüsse, Quellen, Karstsysteme und Einzugsgebiete untersuchen.
Erkennen Sie einen Tracer im Wasser, auch wenn sein Signal direkt nur schwer sichtbar ist.
Verfolgen Sie Auftreten, Intensität und zeitliche Entwicklung des Signals an einem oder mehreren Kontrollpunkten.
Führen Sie Messungen in Grundwasserleitern, Flüssen, Quellen, Wiederaustritten, Karstsystemen und anderen natürlichen Systemen durch.
Wählen Sie das Gerät passend zum verwendeten Tracer, den erwarteten Konzentrationen und der Dauer der Überwachung.
Fluotechnik unterstützt Sie bei der Auswahl eines Fluorimeters, das zu Ihrer Tracersubstanz, Ihrem Untersuchungsgebiet und Ihren Messzielen passt.
Ein Fluorimeter misst das Licht, das eine fluoreszierende Substanz nach geeigneter Anregung aussendet. Bei einem Tracerversuch kann damit nach der Einbringung das Signal des Tracers gesucht und sein Durchgang an verschiedenen Kontrollpunkten verfolgt werden.
Die Messergebnisse können dabei helfen:
Das Fluorimeter liefert damit präzisere Informationen als eine rein visuelle Beobachtung. Es wandelt das Fluoreszenzsignal in Daten um, die innerhalb des Untersuchungsprotokolls verglichen und ausgewertet werden können. Tracer und Messgerät erfüllen dabei zwei unterschiedliche Aufgaben. Natriumfluorescein, Eosin, Rhodamin WT, Sulforhodamin B, Amino-G-Säure oder Natriumnaphthionat sind die Substanzen, die in das untersuchte Medium eingebracht werden.
Das Fluorimeter dient dazu, die von ihnen erzeugten Signale zu erkennen und zu messen. Allerdings ist nicht jedes Gerät für jeden Tracer geeignet. Wellenlängen, Messbereiche und Empfindlichkeit des Fluorimeters müssen mit der gewählten Substanz kompatibel sein.
Fluotechnik bietet Fluorimeter zur Detektion und Messung fluoreszierender Tracer im Wasser. Mit diesen Geräten lassen sich Wiederauffindungen verfolgen, mehrere Messpunkte vergleichen und die Entwicklung des Signals während eines hydrologischen oder hydrogeologischen Versuchs beobachten. Die Wahl hängt vom verwendeten Tracer, dem erwarteten Konzentrationsbereich, der erforderlichen Empfindlichkeit, den Bedingungen des untersuchten Mediums und der Messhäufigkeit ab.
Je nach Modell eignen sich die Fluorimeter für unterschiedliche Anforderungen:
Die Qualität der Ergebnisse hängt nicht nur vom Gerät, sondern ebenso von der Vorbereitung des Protokolls ab. Tracer, Kontrollpunkte, Messhäufigkeit und Bedingungen im untersuchten Medium müssen vor der Einbringung festgelegt werden.
Legen Sie zunächst fest, welche Frage mit den Messungen beantwortet werden soll:
Das Ziel bestimmt die Art des Geräts und die Organisation der Messungen.
Das Fluorimeter muss zum Signal der verwendeten Substanz passen. Dabei sollten insbesondere folgende Punkte berücksichtigt werden:
Bei einem Multi-Tracer-Protokoll muss das Gerät die verschiedenen untersuchten Signale eindeutig voneinander unterscheiden können.
Vor der Zugabe des Tracers sollten an den verschiedenen Kontrollpunkten Referenzmessungen durchgeführt werden. Dadurch lässt sich die natürlich vorhandene Fluoreszenz im Medium bestimmen. Gleichzeitig entsteht ein Vergleichswert für die Auswertung der Messungen nach der Einbringung.
Je nach Gerät und Protokoll kann eine Kalibrierung erforderlich sein, um die Signalintensität einer bekannten Konzentration zuzuordnen. Geräteeinstellungen, Kontrollen und Referenzlösungen sollten unter Bedingungen vorbereitet werden, die möglichst gut mit denen der Untersuchung übereinstimmen.
Messungen können an einem Wiederaustritt, einem Fließgewässer, einer Bohrung, einem Piezometer, einem Auslass oder an jedem anderen potenziellen Wiederauffindungspunkt durchgeführt werden. Die Messhäufigkeit sollte sich nach der geschätzten Laufzeit richten. Bei zu großen Abständen zwischen den Messungen kann der Durchgang des Tracers übersehen werden, insbesondere wenn die Wiederauffindung nur kurz dauert.
Nach der Einbringung kann mit dem Fluorimeter Folgendes beobachtet werden:
Diese Daten können durch punktuelle Messungen oder im Rahmen einer regelmäßigeren Überwachung erfasst werden.
Die gemessenen Werte müssen unter Berücksichtigung folgender Faktoren interpretiert werden:
Das Fluorimeter liefert die Messwerte. Ihre Interpretation bleibt jedoch eng mit dem Verhalten des untersuchten hydrologischen Systems verbunden.
Bei der Auswahl eines Fluorimeters geht es nicht nur darum, das empfindlichste Gerät zu wählen. Das Instrument muss zum Tracer, zum erwarteten Konzentrationsbereich, zu den Geländebedingungen sowie zur geplanten Erfassung und Auswertung der Ergebnisse passen. Fluotechnik unterstützt Fachleute bei der Zusammenstellung von Messsystemen für hydrologische und hydrogeologische Tracerversuche.
Fluorimeter erkennen und messen die Signale der Substanzen, die bei Tracerversuchen eingesetzt werden.
Sie können schwache Signale sichtbar machen, ihre Entwicklung verfolgen und den Vergleich mehrerer Messpunkte erleichtern.
Die Geräte unterstützen Untersuchungen zu hydraulischen Verbindungen, Wiederauffindungen, Laufzeiten und Wasserströmungen.
Je nach Modell und Protokoll kann ein Fluorimeter für punktuelle Kontrollen, Messkampagnen oder längere Überwachungszeiträume eingesetzt werden.
Fluotechnik bietet außerdem fluoreszierende Substanzen, Datenlogger und weitere Geräte zur Vorbereitung eines vollständigen Protokolls an.
Unser Team hilft Ihnen, die Geräte anhand des Tracers, der benötigten Empfindlichkeit, der Geländebedingungen und der vorgesehenen Überwachungsmethode zu vergleichen.
Erfahren Sie, wie ein Fluorimeter zur Vorbereitung, Durchführung und Überwachung eines Tracerversuchs im Wasser eingesetzt werden kann.
Diese Videos veranschaulichen:
Entdecken Sie unseren Katalog Hydrologie & Fluoreszierende Tracer: eine umfassende Auswahl professioneller Lösungen für die Nachverfolgung von Wasserströmungen, die Untersuchung unterirdischer Netzwerke und die Erkennung hydraulischer Transfers. Fluoreszierende Farbstoffe, Fluorimeter, Detektionsgeräte und technisches Zubehör...
Ein Fluorimeter ist ein Messgerät, das die Intensität der von einer Substanz ausgesendeten Fluoreszenz bestimmt. In der Hydrologie wird es eingesetzt, um einen fluoreszierenden Tracer im Wasser zu erkennen und zu verfolgen.
Es kann die Ankunft eines Tracers erkennen, seine Wiederauffindung verfolgen, mehrere Punkte vergleichen, eine Laufzeit bestimmen und die zeitliche Entwicklung des Signals analysieren.
Je nach Modell kann ein Fluorimeter Tracer wie Natriumfluorescein, Rhodamin WT, Eosin, Sulforhodamin B, Amino-G-Säure oder Natriumnaphthionat messen. Die Kompatibilität zwischen dem Gerät und den Wellenlängen des Tracers muss immer geprüft werden.
Einige Geräte verfügen über mehrere Kanäle oder Konfigurationen zur Überwachung unterschiedlicher Substanzen. Diese Möglichkeit hängt vom Modell, den Fluoreszenzsignaturen und dem eingesetzten Protokoll ab.
Das Fluorimeter misst das Fluoreszenzsignal. Der Datenlogger speichert und strukturiert die über einen bestimmten Zeitraum erfassten Messwerte. Beide Geräte können zusammenarbeiten, erfüllen jedoch unterschiedliche Funktionen.
Ja. Die Messung des Hintergrundsignals vor der Einbringung ist wichtig. Sie ermöglicht es, das natürlich im Wasser vorhandene Signal zu bestimmen und die spätere Wiederauffindung des Tracers besser zu erkennen.
Bei korrekter Kalibrierung und einem Protokoll, das die Bedingungen des Mediums berücksichtigt, kann eine Konzentration abgeschätzt oder gemessen werden. Die reine Signalintensität darf ohne geeignete Kalibrierung nicht direkt als Konzentration interpretiert werden.
Ja. Einige Modelle sind speziell für Messungen vor Ort ausgelegt. Die Wahl hängt von der Autonomie, Robustheit, Installationsart, den Umweltbedingungen und der gewünschten Form der Überwachung ab.
Natürliche Fluoreszenz, Trübung, Schwebstoffe, Umgebungslicht, Temperatur, pH-Wert und andere vorhandene Substanzen können das Signal beeinflussen. Diese Parameter müssen bei der Vorbereitung und Auswertung des Versuchs berücksichtigt werden.
Ja, abhängig vom Modell und den angeschlossenen Geräten. Für Messungen über einen längeren Zeitraum kann das Fluorimeter mit einem Datenerfassungssystem oder Datenlogger verbunden werden.
Die Wahl hängt hauptsächlich ab von:
Ein Fluorimeter spielt eine zentrale Rolle, wenn die Wiederauffindung eines fluoreszierenden Tracers erkannt und gemessen werden soll. Es ermöglicht, das Signal im Zeitverlauf zu verfolgen, mehrere Punkte miteinander zu vergleichen und präzisere Daten zu erhalten als durch eine rein visuelle Beobachtung.
Die Wahl des Geräts hängt hauptsächlich ab von:
Für eine punktuelle Messkampagne kann ein Gerät für manuelle Messungen ausreichen. Eine längere Überwachung erfordert mehr Autonomie und kann den Einsatz eines Datenaufzeichnungssystems sinnvoll machen. Bei der Auswahl müssen außerdem mögliche Störeinflüsse des Mediums berücksichtigt werden.
Wasser mit natürlicher Fluoreszenz, Schwebstoffen oder mehreren fluoreszierenden Substanzen kann ein umfassenderes Protokoll erforderlich machen. Fluotechnik unterstützt Sie bei der Auswahl des Fluorimeters, der Tracer und der ergänzenden Geräte, die für ein stimmiges Messsystem benötigt werden.
Ein aussagekräftiger Tracerversuch verbindet einen geeigneten Tracer, ein kompatibles Messgerät und eine stimmige Überwachungsmethode. Entdecken Sie die Substanzen und Geräte von Fluotechnik zur Vorbereitung der Messungen, zur Erkennung von Wiederauffindungen und zur Speicherung der im Gelände erfassten Daten.